Materieteilchen als Welle

From bio-physics-wiki

Jump to: navigation, search

Louis de Broglie machte 1924 den Vorschlag die für Licht verwendete Beziehung $\mathbf{p}=\hbar \mathbf{k}$ auch für Teilchen zu verwenden ohne, dass bis dahin Welleneigenschaften von Teilchen bekannt waren.

de Broglie Wellenlänge

$\lambda=\frac{h}{p}=\frac{h}{m \cdot v}=\frac{h}{\sqrt{2m \cdot E_{kin}}} \hspace{1cm}$ relativistisch: $\lambda=\frac{h}{\gamma p}$


Clinton Joseph Davisson und Lester Halbert Germer konnten im 1926 nachweisen, dass Elektronen, die durch eine dünne Folie aus kristallinem Metall geschossen wurden auf der Photoplatte hinter der Folie Beugungsringe erzeugte. Die Durchmesser der Beugungsringe nahm mit zunehmender Geschwindigkeit (abnehmende Wellenlänge) der Elektonen ab. Dieses Experiment demonstriert eindeutig den Wellencharakter von Teilchen.

Bohrsches Korrespondenzprinzip
Jedes Objekt atomarer oder subatomarer Größenordnung hat stets sowohl Wellen- als auch Teilcheneigenschaften, welche sich aber nie gleichzeitg beobachten lassen.