Wasserstoffbrückenbindung

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Linus Pauling untersuchte spezielle Bindungsphänomene zwischen Wasserstoff $H$ und $O,F,N,S$. Wie die London'schen Disperionskräfte beruht die Wasserstoffbrückenbindung auf der synchronisation von Elektronen. Die Bindungsenergien können aber um ein Vielfaches größer sein und reichen von $2$kJ/mol bis zu $167$kJ/mol. Die Wasserstoffbrückenbindung bestimmt wesentlich die Eigenschaften von Wasser und ist für die Bindung von Complementären Basen der DNA Doppelhelix verantwortlich. Es paaren sich immer Adenin und Thymin, die dabei zwei Wasserstoffbrücken ausbilden, oder Cytosin mit Guanin, die über drei Wasserstoffbrücken miteinander verbunden sind.

Chemische Struktur der DNA.png