Wien'sche Strahlungsgesetz

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Das Strahlungsgesetz wurde 1896 von Wilhelm Wien aufgestellt und macht eine genauere Aussage über die Funtion $F(\lambda, T)$. In seinem bereits erwähnten Aufsatz "Über die Energieverteilung im Emissionsspektrum eines schwarzen Körpers" veröffentlichte er das Wiensche Strahlungsgesetz.

\( L_{\lambda}(\lambda,T) = \frac{ C }{\lambda^5} \frac{1}{exp \left( \frac{c}{\lambda T} \right)}\)


Die von Wien Aufgestellte Gleichung weicht aber im langwelligen Bereich von den Messergebnissen ab. Max Plank korrigierte dies im Jahr 1900.

\( L_{\lambda}(\lambda,T) = \frac{ C }{\lambda^5} \frac{1}{exp \left( \frac{c}{\lambda T} \right)-1}\)

Nur einige Wochen später stellte er die Planksche Strahlungsformel auf und bestimmte die Konstanten $C$ und $c$.

\(C\) : Erste Strahlungskonstante mit \(C = 2\cdot\pi\cdot h\cdot \lambda^2\)
\(c\) : Zweite Strahlungskonstante mit \(c = \frac{h\cdot c_0}{k_{\rm B}}\)